©2009

"Nichts geschieht, ohne dass ein Traum voraus geht"

Carl Sandburg

Der Garten und seine Entstehung

Nachdem wir im Jahr 2006 das alte Landhaus mit dem knapp 5.000 qm großen

Grundstück erworben hatten, machten wir uns mitten im Winter daran, einen Plan für die Anlage des Gartens zu entwerfen. Darin waren bereits alle heute vorhandenen Gartenbereiche verzeichnet.
Bei der Anlage des Gartens war es uns wichtig,  interessante Gestaltungsideen umzusetzen und gleichzeitig Raum für unsere vielen Pflanzen, die aus dem alten Garten mit hierher umzogen, zu  schaffen.

Dabei sollten harmonische Gartenbereiche entstehen, kein Sammelsurium von verschiedenen, kunterbunt zusammengewürfelten Arten und Formen. Die Richtung gab uns das vorhandene Grundstück selbst vor. Wir legten Schattenbereiche an , dort, wo bereits Schatten vorhanden war,  entlang einer langen Reihe von Birken und Eichen, die auf den Wällen wuchsen und Beete mit Sommerstauden dort, wo große sonnige Bereiche vorhanden waren.

Um harmonische Gartenbereiche zu schaffen, legten wir die Staudenbereiche nach Farben an.
So entstanden Staudenborders in rot-orange-Farbtönen, in rosa-lila und in gelb-weiß , in gelb-lila und dunkelpurpur-mauve sowie ein weißér Garten. Dadurch war es nicht schwer, die vorhandenen Stauden  (und das waren eine Menge) aus dem alten Garten zu kombinieren.
Auch vorhandene Rosen und Clematis wurden nach Farben kombiniert und gepflanzt.

Inzwischen sind  natürlich eine Menge neuer Pflanzen hinzu gekommen.
Auf Reisen durch die Niederlande, Belgien, Frankreich und vor allem durch England haben wir viele neue Pflanzenschätze entdeckt und mitgebracht.

Der Garten ist nun in der Hauptanlage gestaltet, in jedem Jahr werden aber immer noch Teilbereiche verfeinert und verändert.

Unsere ersten praktischen Arbeiten waren die Anlage einer Buchenhecke, die den vorderen und hinteren Bereich voneinander trennt, die Anlage des Teiches und der Bau des Laubengangs.

1.) Doppelrabatte
2.) Laubengang
3.) Schattenbeete im Laubengang
4.) Farbrabatten vor dem Laubengang
5.) Säulengang mit Wisteria
6.) Hortensienweg
7.) Teich / Bachlauf
8.) Alpinum
9.) Farnweg
10.) Kameliengarten
11.) Langes Beet vor den Birken
12.) Pavillonbeet
13.) Inselbeet mit Paeonien
14.) Hot Border(Rot)
15.) Gelb-lila-farbenes Beet
16.) Schattengarten
17.) Vorgarten
18.) Schattenbeete im Vorgarten



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Gartenbereiche

Im Zentrum des Gartens liegt die lang gestreckte Doppelrabatte, die sich fast bis zum Eingang in die Obstwiese erstreckt. Hier pflanzten wir etwa 25 Historische Rosen, Rambler und Englische Rosen, die mit Stauden in den Farbtönen rosa-lila kombiniert wurden. Im Laufe der Jahre haben sich einige der Rosen, die sich mit unserem leichten, leicht sauren Sandboden ohnehin schwer tun, nicht bewährt, so dass wir sie durch heraus nahmen und durch andere, weniger anspruchsvolle Sorten, ersetzten.

Die Hauptblütezeit beginnt Anfang Juni und dauert bis Mitte Juli. Dann kann man hier in Rosendüften schwelgen, die besonders die Historischen Sorten auszeichnen.
Hier wurden einige  Sorten Salvien des verstorbenen Staudenzüchters Ernst Pagels gepflanzt.

Die Rosen in der Doppelrabatte tragen so klangvolle Namen wie "Rose de Resht", "Gertrud Jekyll", "Fantin Latours" "Honorine de Brabant" oder "Königin von Dänemark", " Felicia" und "Mozart".
Alle Rosen sind mit Namen gekenneichnet.

2. Der Laubengang

Der Laubengang beherbergt eine Vielzahl von Kletterrosen und Clematis. Er führt bis zur Obstwiese und ist 50 m lang. Der Laubengang  bildet den Höhenhintergrund für die davor liegenden Farbbeete und stellt darüber hinaus einen Schutz für den Garten vor Wind und Wetter aus Osten dar. Gleichzeitig spendet er den darunter wachsenden Schattenstauden Schutz.

Am Eingang des Laubengangs wächst die einmal blühende weiße Ramblerrose „Felicite et Perpetue“, gefolgt von der zauberhaften „Sombrieul“, die mit ihren dicht gefüllten, stark duftenden weißen Blüten den ganzen Sommer über ein Schauspiel bietet.
Weiter hinten findet man die cremefarbene, noch junge Kletterrose „Elfe“und  „Bantry Bay“, die ihre lachsfarbenen halbgefüllten Blüten bis zum Herbst zeigt.
Weiter sind Rambler wie „American Pillar“, die zusammen mit der hübschen „Apple Blossom“ etwas später als die anderen Rambler im Juli blüht, zu sehen, die weiße einmal blühende „Janet B. Wood“, Veilchenblau, „Schneewittchen Climbing“ und viele andere.
Auch hier sind alle Rosen mit Namen gekennzeichnet.

3. Schattenbeet im Laubengang

Im Innenbereich des Laubengangs wurden schattenliebende Pflanzen wie kleine Hosta, Trillien, Farne,  Tiarella u. a. gepflanzt. Sie wachsen zu Füßen der zahlreichen Clematissorten, vor allem Viticella-Arten, die weniger anfällig für Krankheiten sind als die großen Hybriden. Insgesamt beherbergt der Garten z.Zt. über 50 verschiedene Clematissorten. Besonders erwähnt werden muss hier die sehr zu empfehlende Narzissus cyclamineus "February Gold", die bereits Mitte März ihre Blüten zeigt. Sie ist sehr wüchsig, dauerhaft robust und leuchtet früh im Jahr zwischen den noch kahlen Beeten. Nach der Blüte bekommt sie eine Handvoll Naturdünger, so dass sie zuverlässig ihre Bestände weiter vergrößert.

4. Die Farbrabatten vor dem Laubengang

Vor dem  Laubengang entlang erstreckt sich eine von Durchgängen unterbrochene Farbrabatte, die im vorderen Teil mit weiß-gelben Stauden bepflanzt wurde, im mittleren Bereich mit rosa-lila Farbtönen, weiter hinten mit dunkelpurpur-violetten und   endet schließlich im „Hot Border“ mit rot-orange-gelb.

In den Farbrabatten  blühen von Mai bis Oktober immer wieder andere Pflanzen. Es beginnt im April/Mai mit den ersten Clematis alpina, und Lonicera tellmaniana, im Mai/Juni dann die zauberhaft duftende Clematis recta purpurea, die das Beet wochenlang in herrlichen Duft hüllt. Später kommen Phloxe, Monarden , Penstemon und einigen Taglilien und Phloxe hinzu. Weiter hinten der Purpurdost „Chocelate“, Campanula lactiflora mit kleineren Strauchrosen und einige Dahlien, wie Dahlia "Twining's After Eight" mit cremefarbenen Blüten, die bis weit in den Oktober hinein ihre Blüten auf standfesten Stielen zeigen.

5. Der Säulengang

Der Säulengang führt vom Eingang des Gartens zur Doppelrabatte. Hier dominiert die Farbe blau.
An den Säulen wurden blaue und lilafarbene Wisteria (Blauregen) gepflanzt. Darunter blühen im Mai viele lilafarbene hohe Allium aflatunense, kombiniert mit weißen Tulpen.
Im Sommer blüht blaue Katzenminze „Walkers Low“, mit kurzer Unterbrechung bis in den  Herbst hinein.
An den Säulen haben wir 2 Exemplare der alten Alba-Rose, „Blush Hip“ gepflanzt, die früh, meist schon Mitte Mai, vor den anderen Rosen, in duftenden  rosa Wolken blüht.
Das Beet rechts neben den Säulen wurde im Laufe der Jahre immer schattiger, so dass wir die anfangs dort wachsenden Sonnenstauden durch eine Hostapflanzung ersetzen mussten.

6. Der Hortensienweg

Der Hortensienweg  entstand aus dem Wirtschaftsweg, der uns eine Transportmöglichkeit von vorn nach hinten zur Obstwiese offen halten sollte. Dieser wurde jedoch kaum so gut wie garnicht genutzt, so dass er bald durch einen Rasenweg ersetzt wurden den wir zu beiden Seiten mit verschiedenen Sorten Hortensien bepflanzten. Da von Jahr zu Jahr neue Sorten hinzu kamen, ist hier ein romantisch anmutender Weg entstanden , der in der Mitte von einem gepflasterten Rondell und weiter vorne von einem Sitzplatz mit alten Kaffeehausstühlen unterbrochen wird. Hier wachsen nicht nur kugelförmige Bauernhortensien, sondern auch verschiedene Tellerhortensien, wie die schöne Hydrangea ..."Blue Bird".

7.  u. 8. Der Teich mit Alpinum

Im April 2006 begannen wir mit der Anlage des Teiches. Nachdem der Aushub als Hügel hinter dem heutigen Teich aufgetürmt worden war, wurde hier ein Alpinum zwischen vielen Steinen angelegt, das heute viele verschiedene  Alpenpflanzen,  Leberblümchen ,eine große Sammlung von Erdorchideen und andere Kostbarkeiten sowie  einige Ahorne beherbergt.

Bei der Neuanlage wurde eine speziell angefertigte Teichfolie am Ostersamstag mit vielen Freunden auf ein darunter liegendes Flies gelegt und in Form gezogen. Wenig später floss das erste Wasser hinein und die Folie legte sich glatt. Für mehrere Seerosen wurden Pflanzstellen  als Ausbuchtungen an den Seitenwänden hergerichtet, so dass die Pflanzen nicht zu tief gesetzt wurden.

Der Teich hat an der tiefsten Stelle eine Tiefe von 130 cm, abgestuft in mehreren Höhenbereichen. In den Randbereichen wurden Pflanzen, die flacheres Wasser bevorzugen, gepflanzt.
Von der höchsten Stelle des Alpinums bis hinunter zum Teich fließt ein Bachlauf, der in mehreren Stufen angelegt wurde. 

Ein zweiter Bachlauf  fließt von der Terrasse hinunter zum Teich.
Von einem Holzdeck aus genießt man einen herrlichen Blick über die Anlage.

Zwischen Alpinum und Teich liegt das Moorbeet mit Erdorchideen, Sonnentau und fleischfressenden Pflanzen.
Gegenüber wurden Staudenbereiche angelegt mit Iris sibirica,  Primula japonica , Gräsern , Dost, Ligularien und Taglilien. Hier  wurde so gestaltet, dass die Rabatte ganzjährig etwas zu bieten hat, in jedem Monat sind andere Stauden in Blüte, im Winter bilden die filigranen Blütenstände der Gräser schöne Blickpunkte.

9. Der Farnweg

Hinter dem Alpinum wurde ein tiefer gelegener Weg mit einem angrenzenden Beet gestaltet, der heute den Namen „Farnweg“ trägt. Da dies die sonnenabgewandte Seite hinter dem Teich ist, gedeihen hier im Halbschatten Farne recht gut.  Viele andere Pflanzenraritäten haben sich inzwischen auf dem angrenzenden Beet zusammen gefunden.
Auch  „Diehrama“, der Trichterschwertel, den wir aus England mitgebracht haben, mit seinen  immergrünen Blättern und

pink-rosa-farbenen Glöckchen gedeiht hier mit etwas Winterschutz prächtig. Inzwischen beherbergt der Garten 7 verschiedene Sorten „Diehrama“.

10.Der Kameliengarten

Gegenüber dem Teich unter Alten Eichen befindet sich eine kleine Sammlung winterharter Kamelien, die sich bereits gut eingelebt haben und zur Blütezeit im April/Mai viele Knospen hervor bringen. Sie lieben den Halbschatten unter den Eichenbäumen und den leicht sauren Boden, wollen jedoch viel Feuchtigkeit, so dass in warmen Sommern oft gewässert werden muss. Einige Pflanzen mussten an deshalb bereits an andere Stellen im Garten umgesiedelt werden, an denen sie ausreichend Schutz vor kalten Ostwinden und der Morgensonne und vor allem genügend Feuchtigkeit bekommen.

Heute sind die 35 verschiedenen Kamelienbüsche deshalb auch am Rand des Waldgartens und im Vorgarten an der Ostseite des Hauses zu finden. Es wurden ausschließlich Sorten gepflanzt, die bis minus 18 oder 20 Grad im Freiland winterhart sind. Im Spätherbst bekommen sie eine Abdeckung mit Laub, so dass sie den Winter in unseren Breiten gut überstehen. Ein Problem sind immer die oft Anfang April auftretenden Spätfröste von -7 Grad Celsius und tiefer, die dann bereits offene Blüten zerstören. Der Pflanze an sich aber können auch sie nichts anhaben.

11. Langes Beet vor den Birken

Wandert man vom Teich aus in Richtung Pavillon, so kommt man zum Beet vor den Birken und Rhododendren. Hier hat sich eine muntere Pflanzengesellschaft im Halbschatten versammelt. Im Frühling blühen hier Christrosen, Schneeglöckchen und Narzissen, im Sommer dominieren Stauden, die den Halbschatten mögen und etwas Trockenheit vertragen, wie die blaue Liriope, die weiße Dicentra (Herzblume), Martagonlilien , weiße Japanische Anemonen, verschiedene Hosta, dazu die Historische Rose   „Semiplena“, (die "Rose von York") und  die zauberhafte „Nevada“, die bei ausreichender Feuchtigkeit im September ein zweites Mal blüht.

12. und 13.  Der Pavillon mit Inselbeet

Gegenüber des Birkenbeetes liegt der Pavillon mit seinen grauen Säulen, bewachsen mit weißer Wisteria, Clematis viticella , die italienische Waldrebe, in verschiedenen Sorten, wie die schöne "Abundance" und "Mary Rose" und Clematis crispa sowie der Ramblerrose „Girlande d’Amour“, die den ganzen Sommer blüht und von weißen Anabelle-Hortensien umgeben ist.
Das Inselbeet wurde mit verschiedenen Hosta und  Christrosen-Hybriden bepflanzt. Martagonlilien und einige Strauchpfingstrosen ergänzen das Bild. Außerdem steht hierein noch junger Cercis siliquastrum, der Judasbaum, der im Frühling mit pink-rosafarbenen Blüten übersät ist und der Schneeball "Escimo" .
Der  Frühling beginnt hier im März mit blau-weißen Crocus thommasianus und Winterlingen, später blüht die weißen Narzisse „Jenny“ und die historische Narzisse "Stella" und  blaue Perlhyazinthen.

14. Das Hot Border

Vor der Buchenhecke rechts und dem Durchgang zur Obstwiese liegt der "rote Garten", durch den ein Plattenweg hindurch führt.

Hier dominieren rot blühende und rotlaubige, gelbe und orangefarbene Stauden. Vor der Hecke wächst die Historische Rose "Tuscany Superb" mit dunkelroten Blüten im Juni/Juli, die prächtige, hohe orangefarbene Monbretie "Lucifer" und Clematis recta purpurea, deren duftende cremeweiße Blüten im Juli hoch über den Beeten aufragen.

Gruppen der Taglilie "Stella d'Oro" und dunkellaubige Heuchera "Plum Pudding" ergänzen das Bild. Weiter vorn leuchten im Juli Gruppen mit roten Monarden und hochaufragender Bronzefenchel neben rotblühenden Dahlien und Phlomis russeliana.

Wenn es in anderen Gartenteilen nach der ersten Rosenblüte Ende Juni/Anfang Juli etwas leiser zu geht, beginnt hier die Hauptblüte erst und dauert bis in den Oktober hinein. Den ganzen Winter über bleiben die Blütenstände der Gräser und Stauden stehen, bringen Struktur in die Beete und Schutz und Nahrung für die vielen Singvögel, die hier überwintern.

15. Gelb-lila-farbenes Beet

Links vor dem Durchgang zur Obstwiese liegt eine gelb-lila-farbene Rabatte mit einigen lilafarbenen Phloxen „Hesperis“. Im Hintergrund die Strauchrosen „Leander“ und „Souvenir du Dr. Jamain“ sowie weiße Veronicastrum "Diana" .
Kombiniert wurden sie mit gelb-weißen Stauden wie Astrantia „Sunningdale Variegated“ oder einer und Gruppen von gelben Taglilien „By Myself“ und „Green Flutter“, der hellgelben  Scabiosa ochroleuca und verschiedenen Heuchera-Sorten.

16. Schattengarten

Nahe der Terrasse befindet sich ein kleiner  Schattengarten unter  Kamelien und Rhododendren. Hier wurden Christrosen und einige besondere Sorten Hosta gepflanzt. Auch eine kleine Sammlung  von Mini-Hostas befindet sich hier.

17. Der Vorgarten

Der Vorgarten wurde als kunterbunter Cottagegarten angelegt mit einigen Historischen Rosen, blauer Katzenminze, Phloxen und verschiedenen Stockrosen und Hortensien. Am Haus blüht die schöne Rose "Ghislaine de Feligonde" hinter weißem Phlox.

Weiter vorn die Hortensie "Annabelle" in mit Buchs gerahmten Beeten, davor die sehr zu empfehlenden Historischen Rosen "Charles de Mills" und "Isphahan.

18. Schattenbeete im Vorgarten
Unmittelbar am Haus befindet sich ein weiterer kleiner Schattengarten mit vielen Helleborus (Christrosen), verschiedenen Hosta und einigen Kamelien. Im Frühling blühen hier Winterlinge, Schneeglöckchen, Crocus thommasianus  und Narzissen. Unter einer alten Eibe blüht im September/Oktober ein Teppich von herbstblühenden Alpenveilchen (Cyclamen hederifolium), die sich im Lauf der Jahre stark vermehrt haben.

19.) Obstwiese

20.) Bauerngarten
21.) Weißer Garten
22.) Schneeglöckchenhügel
23.) Seerosengarten
24.) Catalpa-Gang
25.) Doppelborder
26.) Waldgarten
27.) Blaue Beete

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

19. Die Obstwiese

Wandert man durch das Tor in der Buchenhecke hindurch, gelangt man, vorbei am Küchengarten und dem Weißen Garten auf die Obstwiese.Eine Sichtachse lenkt den Blick zwischen 4 Säulen-Amberbäumen hindurch auf das lange Seerosenbecken. Rechts und links davon stehen junge Apfel-, Birn-, Kirsch-, und Pflaumenbäume. Im Frühling ist die Obstwiese übersät von gelben Narzissen. Auf einem Rundweg gelangt man durch den Catalpa-Gang (eine Reihe von 12 Trompetenbäumen als Hochstamm,( Catalpa nana), die von zwei langen Frühlingsbeeten mit zahlreichen Christrosen, Narzissen und anderen Zwiebelblumen begleitet werden) zum ehemaligen Kopfweidenbeet, heute das Doppelborder, und weiter in den Waldgarten. Der Rundweg führt schließlich durch den Waldgarten hindurch zurück durch den Hostagarten und wieder durch die Buchenhecke in den vorderen Garten.

20. Der Bauerngarten mit der 4-Wege-Laube

Der Bauerngarten ist ein von Buchenhecken umschlossener Gartenraum, der unmittelbar hinter dem Durchgang zur Obstwiese liegt.

Er besteht aus vier buchgesäumten Beeten, in deren Mittelpunkt eine mit Rosen und Clematis bepflanzte 4-Wege-Laube einen zentralen Blickpunkt darstellt. Hier wachsen die Rambler "Ayrshire Queen" und "Veilchenblau", Akebien und zwei Clematis viticella, vorn die wüchsige, robuste "Etoile Violette".

Von der Laube führt der Weg entweder geradeaus zu einem Sitzplatz oder durch eine Öffnung in der Hecke zur Obstwiese.

Dieser ursprünglich als reiner Küchengarten geplante Gartenraum wurde im Jahr 2009 umgestaltet in einen kombinierten Rosen-,Kräuter- und Staudengarten mit einigen Beerensträuchern, Himbeeren und Gemüsepflanzen, wobei das Hauptgewicht auf Rosen und Stauden liegt.Da der Pflegeaufwand für einen reinen Küchengarten doch erheblich ist, entschlossen wir uns, diesen Anteil zu verkleinern.

Die Mittelachse dieses Gartenraumes wurden mit Katzenminze, Nepeta "Walker's Low", bepflanzt, die den kleinen Gartenraum wochenlang in blaue Blütenwolken einhüllt. Die Beete sind mit einigen Historischen Rosen, Lavendel und Thymian und Phlox bepflanzt.Im Spätsommer und Herbst dominieren hier lila- und purpurfarbene Dahlien.

21. Der weiße Garten

Gegenüber dem Eingang zum Küchengarten liegt der Weiße Garten. Er ist gestaltet in Form eines Auges, in dessen Mitte eine große Buchskugel steht. Auch hier bietet eine Buchenhecke Schutz und Raum.
Eine kleine Laube wurde zu beiden Seiten mit der Ramberose „Lykkefund“ und der zauberhaften Clematis viorna „Kaiou“ bepflanzt, die in Erscheinung tritt, wenn „Lykkefund“ verblüht ist.
Rechts und links der Laube wachsen weiße blühende Stauden, wie Phlox „Rembrandt“,  Anthemis tinctoria, Actea, die im Herbst blühende Silberkerze ,Lychnis alba, weiße Taglilien, im Mai blühen weiße Nachtviolen.

Gegenüber ragt ein Stamm von Pyrus salicifolia empor , davor Hortensia „Annabelle“,Campanula lactiflora alba, weißen Monarden, Astrantia major „Majory Fish“, weißem Phlox .

22. Der Schneeglöckchenhügel


Auf einem erhöhten Beet vor den Birken auf der Obstwiese befindet sich der Hostagarten mit Schattenstauden wie Hosta, Bergenien, Tricyrtis , (die Krötenlilie) und Farne. Im Frühling blühen hier Schneeglöckchen, Winterlinge, Narcissus cyclamineus-Hybriden, die kleine Narzisse "Tete a Tete"und blaue Scilla nonscripta sowie Helleborus-Hybriden (Christrosen).

23. Der Seerosengarten

In der Mitte der Obstwiese zieht das lange Wasserbecken mit verschiedenen Seerosen den Blick auf sich. Dahinter blickt man auf eine Säulenpergola mit der Ramblerrose „Seagull“ und „Veilchenblau“. Man kann sich auf einer darunter stehenden Bank niederlassen und  die ruhige Atmosphäre unter den alten Eichen genießen.

24. Der Catalpa-Gang

Rechts und links des Weges unter 12 Trompetenbäumen (Catalpa nana) blühen Chistrosen, der Storchschnabel "Geranium renardii" mit weiß-rosa Blüten Anfang Mai, späte Narzissen "Quail" und weiße Tulpen. Man gelangt von hier zum dahinter liegenden Doppelborder in den Waldgarten.

26. Der Waldgarten

Am Ende der Obstwiese unter den alten Eichen auf dem Wall ist ein Waldgarten entstanden mit diversen schattenliebenden Stauden wie Farnen, Salomonsiegel, Christrosen, Hosta und Trillium, Lungenkräutern, Primeln  und Geranium. Eine harmonische, vielfältige Pflanzengesellschaft im Halbschatten.

25. Das Doppelborder

Das Doppelborder wurde ursprünglich als "Kopfweidenbeet" mit einer Reihe von geschnittenen Weiden angelegt. Doch die Weiden bewährten sich als Hintergrund für die Staudenbeete nicht. Bald nahmen sie den größten Teil an Nahrung und Licht, so dass wir uns entschlossen, sie heraus zu nehmen. Heute ist die Doppelrabatte mit einer Vielzahl von Phloxen, Taglilien, Monarden und Agastachen, der Mexikanischen Minze, beidseitig bepflanzt. Im Spätsommer dann der rote Sonnenhut, Echinacea, und Selinum, ein cremefarben blühender Doldenblütler und die cremefarbene Dahlie "Swan Lake".

27. Die Blauen Beete

Rechts und links des Rosenpavillons auf der Obstwiese, der mit den Ramblern "Segull" und "Veilchenblau" bepflanzt wurde, liegen die "Blauen Beete". Sie wurden mit Stauden in Blau-Lila-Farbtönen und graulaubigen Stauden bepflanzt. Den Hintergrund bilden 3 Kegeleiben und einige Rispenhortensien sowie wechselnde Sorten von weiß blühenden Dahlien.

Mehrere Exemplare von Rosa "Rhapsodie in Blue" ergänzen das Bild. Die Beete blühen während der ganzen Gartensaison von April bis Oktober.

Es beginnt mit Blauen Camassia und lilafarbenen Allium aflatunense im April/Mai, im Juni dann Rosen und Katzenmize sowie verschiedene Salvienarten und Lavendel, später dann Taglilien, verschiedene blau-lila blühende Phloxesorten zusammen mt den hohen Veronicastrum, im Spätsommer dann bis in den Herbst hinein blau-lilafarbene Astern, Dahlien und Gräser.

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